annekebokern.wordpress.com

[Allgemeines]

Het is afgelopen... Nach dreieinhalb schönen Jahren beim Hochparterre zieht mein Blog um, und dies ist hier mein definitiv letzter Eintrag.

Ab sofort geht es unter dieser Adresse weiter:
http://annekebokern.wordpress.com

Nach längerem hin und her habe ich mich nun doch entschieden, auf Deutsch weiterzumachen. Die Veränderungen werden sich also in Grenzen halten.

Doei, Hochparterre!

Amsterdamblog auf Deutsch oder Englisch?

[Allgemeines]

Da meine Zeiten beim Hochparterre – leider, leider – dem Ende entgegen gehen, konzipiere ich zur Zeit meinen neuen Blog. Eigentlich soll fast alles beim alten bleiben, aber bei einer wichtigen Sache bin ich mir nicht sicher: Soll ich in Zukunft weiterhin auf Deutsch oder lieber auf Englisch bloggen?

Auf Englisch erreicht man natürlich ein viel größeres Publikum. Weil ich aber meine treuen bisherigen Leser auch nicht verprellen will, habe ich dazu eine kleine Doodle-Umfrage eingerichtet. Bitte stimmt also fleißig ab! Bin gespannt auf das Ergebnis.

der verrückte verkehrsplaner

[Allgemeines]

Monderman geriet ins Grübeln. Und probierte Mitte der 1980er Jahre in Oudekaste, einem Dorf in der Provinz Friesland, etwas völlig Neues aus: Schranken, Blumenkübel, Poller und all die üblichen Schikanen, die Raser und Unvorsichtige doch nicht hatten stoppen können, liess er entfernen. Er baute die zentrale Kreuzung des Ortes so um, dass sie schlechter einsehbar war als vorher und Autofahrer zwangsläufig abbremsen mussten, um sie gefahrlos zu passieren. 

Manchmal muss man ausländische Zeitungen lesen, um interessante Dinge über die Niederlande zu erfahren. Von Hans Monderman hatte ich noch nie gehört, dabei scheint er weltbekannt zu sein – bei Verkehrsplanern und Gemeindeverwaltungen.

Im NZZ Folio ist jedenfalls gerade ein sehr schöner Artikel von Harald Willenbrock über Monderman und seine unorthodoxen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen erschienen.

niederlande als pfütze mit minaretten

[Allgemeines]

Zum großen Entsetzen der Boulevardzeitung De Telegraaf, sind die Niederlande in einem neuen Kunstwerk, das in einem EU-Gebäude in Brüssel hängt und im Auftrag des derzeitigen Präsidentschaftslandes Tschechien entstanden ist, als riesige Wasserpfütze voller Minarette dargestellt.

Die anderen Mitgliedsländer kommen in dem Gemeinschaftswerk von verschiedenen Künstlern offenbar nicht wesentlich besser weg: Rumänien ist ein Loch voller Vampire, Schweden eine große Ikea-Kiste. Da ist der Künstler Dick Jansen mit seinem Heimatland doch noch milde umgesprungen. Man hätte ja auch viel lahmere Klischees (Holzschuhe, Tulpen, Fahrräder, Hasch, Prostitution etc.) aus der Mottenkiste ziehen können.

Update vom 14.1.: Das Werk stammt gar nicht von Dick Jansen (hab mich schon gewundert, warum er nicht googlebar ist), sondern vom tschechischen Künstler David Cerny. Er hat sämtliche Beiträge geschaffen und sich pro Land ein Pseudonym ausgedacht.

nederland 

winter

[Allgemeines]
sloterplas
Blick auf den Sloterplas, heute Morgen um halb neun.

11 will survive

[Allgemeines]
Juchuh, Club 11 (früher im obersten Geschoss des Post-CS-Gebäudes) wird wiedergeboren! Und zwar in der alten Trouw-Druckerei an der Wibautstraat. Inklusive Restaurant – hoffentlich auch mit demselben Chefkoch. Laut einem Artikel in Het Parool wird der neue Club im März eröffnet.

kuhmist als energiequelle

[Allgemeines]

Endlich ist sie da, die Alternative zu Erdgas (das den Niederlanden in ein paar Jahrzehnten ausgehen wird) und Windenergie (für die absurderweise zuviel Wind ein größeres Problem darstellt als zuwenig, wodurch sie in den Niederlanden nicht ganz so attraktiv ist, wie man meinen würde). In Zeewolde, einem kleinen Ort auf dem Flevopolder, wird seit gestern ein ganzes Neubauviertel mit Biogas aus, pardon, Kuhscheiße beheizt. Davon dürfte es in den Niederlanden doch wohl mehr als genug geben. Und die Kühe können endlich mal gutmachen, dass sie für den Treibhauseffekt verantwortlich sind.

amsterdam tiefgekühlt

[Allgemeines]

Wenn irgendwas das protestantisch-kühle Blut der Niederländer in Wallung bringen kann, dann das Thema Schlittschuhlaufen. Naja, und Fußballspiele gegen die Deutschen, aber das ist ein anderes Kapitel.

Es ist Januar, draußen herrschen Minusgrade, und so allmählich macht sich schaatskoorts, also Eislauffieber breit. Zwar wagt noch kaum jemand laut zu hoffen, dass es dieses Jahr die erste Elfstedentocht seit 1997 geben könnte, aber auf den Wassergräben in den Poldern tummeln sich schon seit Wochen die Eisläufer. Natürlich auf den noren genannten Schnelllaufschlittschuhen und nicht etwa auf diesen kurzkufigen Eisprinzessinnenschläppchen, auf denen der Rest der Welt herumstümpert.

eis 

Sobald die Temperatur mehr als fünf Nächte unter minus fünf Grad bleibt, werden auch in Amsterdam die Grachten nicht mehr durchgespült, damit sich eine tragfähige Eisschicht bilden kann. Dank Erderwärmung hatte ich das in meinen acht Wintern in dieser Stadt noch kein einziges Mal erlebt. Letzte Woche war es endlich so weit – und dann kam ein Rundfahrtboot der Rederij Meyers und pflügte durchs frische Eis auf der Keizersgracht wie ein Dessertlöffel durch die Crème Brûlée. Die Untat hat bei den Amsterdamern derartiges Entsetzen ausgelöst, dass es sogar einen Youtube-Film dazu gibt und die Partei D66 den Stadtteilrat zum Erlassen deutlicherer Fahrverbote aufgefordert hat. Hoffen wir mal, dass die Keizersgracht bald wieder heilt.

amsterdamblog hat zwei leben!

[Allgemeines]

Nach einem Blick in das Dubaiblog muss ich hier mal eben Entwarnung geben. Natürlich hat mich dasselbe Schicksal ereilt wie meine Kollegen und auch mein Hochparterre-Amsterdamblog wird Ende Februar leider eingestellt. Ich habe aber vor, auf einer anderen Plattform weiter zu bloggen. Es macht mir einfach zu viel Spaß – schließlich schaffe ich es ja noch nicht mal, eine Weihnachtspause lang auszusetzen, wie die letzten beiden Beiträge zeigen. Und über die holländische gezelligheid ist auch noch längst nicht alles gesagt.

Ich werde hier auf jeden Fall rechtzeitig bescheid geben und einen Link zum neuen Blog setzen. Und dann hoffe ich, dass möglichst viele meiner Leser mir dorthin folgen!

fijne kerstdagen!

[Allgemeines]

Ich entschwinde heute in die Weihnachtsferien und bin ab 5. Januar wieder auf Sendung. Bis dahin:
Fijne kerstdagen en een goede jaarwisseling!

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